Massiver Stellenabbau: Unsere Autoindustrie am Abgrund

Während der globale Automarkt um 1,7 Prozent wächst, müssen deutsche Hersteller wie Volkswagen, Mercedes-Benz und BMW ein Umsatzminus von 4,3 Prozent hinnehmen. Die jüngste Analyse der Beratungsgesellschaft EY belegt das Ausmaß der Krise: Der operative Gewinn der deutschen Autobauer sank um 23,3 Prozent. Binnen eines Jahres gingen bereits 50.000 Arbeitsplätze verloren, seit 2019 sind es sogar 111.000 Stellen. Der Verband der Automobilindustrie warnt zudem vor dem Verlust von weiteren 225.000 Arbeitsplätzen bis 2035.

Die Ursachen liegen in der hausgemachten Misere aus explodierenden Energiepreisen, erdrückender Bürokratie und einer Steuerlast, die den Standort Deutschland international abgehängt hat. Während China mit staatlichen Subventionen und günstiger Energie punktet, zwingen EU-Flottengrenzwerte unsere Hersteller in eine Sackgasse der erzwungenen Elektromobilität. Die Folgen sind verheerend: Zulieferer melden reihenweise Insolvenz an, weil Aufträge wegbrechen.

Das Kabinett Merz setzt diesen industriepolitischen Selbstmordkurs ungebremst fort. Statt Ideologieprojekte zu beenden, wird der Niedergang weiter verwaltet. Deutschland braucht eine sofortige Abkehr von der ruinösen Energiepolitik, eine drastische Senkung der Steuerlast und das Ende der ideologischen Verbotskultur bei Antriebstechnologien. Nur durch eine wirtschaftsfreundliche Politik, die den Standort schützt und unsere Ingenieurskunst wieder frei entfalten lässt, kann der Wohlstand in unserem Land erhalten bleiben.

Quelle: https://apollo-news.net/deutsche-autobauer-verlieren-den-anschluss-analyse-zeigt-das-ausmass/